Glasworkshop

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„Walking on broken glass“

Eine Welt ohne Glas ist kaum vorstellbar. Die Ursprünge der Glasherstellung finden sich im Nahen Osten, von wo aus dieses faszinierende Material Eingang in sämtliche moderne Zivilisationen fand. Trotz ihrer Zerbrechlichkeit können Karaffen, verzierte Becher und Schalen, aber auch Moscheeampeln, Schmuck und sogar Fragmente eines gläsernen Fußbodens im Museum für Islamische Kunst Geschichten eines uralten  Kulturtransfers zwischen dem Nahen Osten und Deutschland erzählen. Am ersten Tag unseres Workshops lernten die Teilnehmenden diese faszinierenden Objekte kennen und konnten sich von ihrem Formen- und Farbenreichtum inspirieren lassen.

Am darauffolgenden Tag lernten die Teilnehmenden, wie man Formen aus Gips macht und anschließend Glas hinein bläst, wie man Mosaike aus Glas herstellt oder wie man auf Glas malt. Diese speziellen Methoden haben eine Jahrhunderte alte Geschichte und sind bis heute sehr verbreitet. Die Teilnehmenden haben gelernt, dem Glasbläser zu assistieren und waren bei dem Prozess so interaktiv dabei. Die Herstellung von den Glasobjekten fand in den Werkstätten unseres Kooperationspartners Berlin Glas e.V. statt.

„I’m always interested in trying new things, especially involving the arts. (…) It is mind- blowing and it’s magical. There was an old factory, that made glass in Damascus. And this workshop reminds me of that place and it’s a very special place. And glass blowing requires team work and it’s really beautiful to have people, that you didn’t knew to help you doing these gorgeous things. You have these flashbacks about your home country and then you see this in Berlin and then you go to a workshop to do this – let’s say „traditional old stuff“ – in a really modern way with a group of people. It’s a really great combination of these three things.“ 

Aram (Workshop: „Walking on broken glass“)

© Jean Baptiste Moussarie